Immer in Bewegung - Leben ist Veränderung!
Ich habe meine Hobbies zum Beruf gemacht:
Sport ist ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Seit meiner Kindheit betreibe ich regelmäßig Sport, nur die Sportarten variieren. Als Kind und Jugendliche habe ich im Turnverein im Gerätturnen und in der Leichtathletik meine allgemeinen körperlichen Fähigkeiten entwickeln können. Dort arbeitete ich auch schon mit Jüngeren und eignete mir so bereits viel methodisch-didaktisches Wissen an.
Im Sportstudium für das Lehramt an höheren Schulen verlagerten sich meine Präferenzen hin zur Gymnastik und zum Tanz. Ich war Mitglied einer Jazztanzgruppe, die auch bei diversen Veranstaltungen auftrat und internationale Workshops besuchte. So erhielt ich eine solide tänzerische Ausbildung. Höhepunkt dieser Entwicklung war ein Aufenthalt in New York, auf dem ich in der berühmten Martha Graham School und in diversen kleinen Tanztheatern am Off-off-Browdway Tanzstunden nahm.
Als Studentin hielt ich aufgrund dieser Kenntnisse auch immer Kurse in Volkshochschulen und diversen anderen Institutionen ab, die mir eine gute Geldquelle waren. Mein erstes Auto wurde davon gekauft und erhalten.
Auch das Schifahren, das ich erst relativ spät erlernt habe, machte mir immer mehr Spaß, nicht zuletzt da mein Freundeskreis aus leidenschaftlichen SchifahrerInnen bestand. Ich habe auch als Studentin viel Erfahrungen als Begleitlehrer auf unzähligen Schikursen gesammelt, von denen ich heute noch profitiere.
Von den Ballsportarten bevorzuge ich seit meiner Schulzeit das Volleyballspiel. Leider komme ich selten zu wirklich guten Matches, am ehesten mit KollegInnnen auf Fortbildungen und Sportwochen, aber auch im Urlaub beim Beachvolleyball. Zum Tennisspielen bin ich gekommen, da ich einen Ausgleich zu den vielen Stunden im Turnsaal suchte. Es macht mir großen Spaß, den kleinen Bällen nachzulaufen, auch wenn ich nicht so eine virtuose Tennisspielerin bin.
Die Mathematik ist mein zweites Fach. Es fiel mir immer leicht, mathematische Problemstellungen zu lösen und anderen die Lösungsmethoden zu erklären. Daher wählte ich dieses Fach. Schon während der Schulzeit gab ich Nachhilfe und verdiente auch in diesem Fall gutes Geld damit.
Kaum älter als meine Schüler landete ich durch einen Zufall als Sondervertragslehrerin in der Schule – mit voller Lehrverpflichtung. – Eine Herausforderung! Selbst noch im Prüfungsstress musste ich viele Unterrichtseinheiten mit wenig Vorbereitung abhalten. Ich möcht diese Zeit nicht missen – da lernt man unterrichten, auf SchülerInnen eingehen und improvisieren! Außerdem habe ich gewusst, wie man sich in einer Prüfungssituation fühlt und bin sicherlich anders auf die SchülerInnen zugegangen als ich es als “fertige” Lehrerin gemacht hätte.
Irgendwann tauchten die ersten Computer in der Schule auf: inkompatible Alphatronic-Geräte, mit denen man auf riesigen 5 1/4 Zoll Disketten speicherte. Die Mathematiker wurden aufgefordert, sich mit der neuen Technologie zu beschäftigen, andere trauten sich nicht darüber. In unserer Schule liegt traditionell bis zum heutigen Tag die EDV in den Händen der MathematikerInnen. So wuchs ich über DOS und BASIC in das Programmieren und den Umgang mit den Blechtrotteln hinein und ich fand auch Gefallen daran, den Rechner für mich arbeiten zu lassen.
Meine Familie habe ich erst relativ spät aufgebaut - gut situiert, pragmatisiert und in der Gewissheit, nichts mehr zu versäumen. Wieder in der Arbeitswelt zurück hatte sich die PC-Welt revolutioniert und ich setzte mir in den Kopf, das Neue zu lernen, um in der Informatik wieder Fuß fassen zu können. Das war der Grundstock für die never ending Story of Exploring in Sachen Informatik. Es ist zwar manchmal zum Verzweifeln, aber wenn etwas gelingt, ist es umso schöner. Die Erfolgserlebnisse bauen dich auf und die vielen Fehler, die du bis dorthin gemacht hast lassen dich erfahren werden. Deine SchülerInnen danken´s dir!
Meine beiden Söhne sind inzwischen Teenager und brauchen mich inzwischen nicht mehr so oft wie früher (obwohl sie manchmal auch noch Babies sein können). Mir bleibt nun etwas mehr Zeit, mich mit meinen Hobbies zu beschäftigen. Neben denen, die ich beruflich verwerte, höre ich gerne Musik (klassisch und latinjazzig-rockig-poppig) und lese gerne.
Ja, sehr interessant, dein Werdegang. Ich hoffe du zeigst mir, wie man so ein Weblog erstellt, bin schon sehr gespannt.
Gratuliere zu deiner Konsequenz! Zeigst du uns auch, wie das geht?
Ein Blog installieren ist ganz einfach! Das schafft ihr mit Links! Anleitung kommt!